S E N S O R Y P L A Y

Aktualisiert: 7. Feb.

Das Sensory Play wird oft mit dem sensomotorischen Spiel verwechselt . Im grunde genommen sind die Fähigkeiten, welche dein Kind dabei erwirbt zwar fast gleich, aber die Materialien unterscheiden sich.


So werden beim sensomotorischen Spiel, Materialien bzw. Spielsachen wie Beißringe, Rasseln, Laufräder, Nachziehspielzeug, Schaukeln, Wippen etc. genutzt um das Selbstvertrauen, die Motorik und die auditive Wahrnehmung zu stärken.


Beim Sensory Play hingegen werden sensorische Materialen wie Erbsen, Reis, Linsen, Sensorikkügelchen bzw. Wasserperlen, etc. benutzt um sie dann mit den Händen, verschiedenen Hilfsmitteln zum Schütten und verschiedenen Behältern, mit allen Sinnen zu erkunden.

Hierbei werden alle 5 Sinne gefördert und gekitzelt, so dass eine ganzkörperliche Entwicklung stattfinden kann.






WIE SOLL ICH ANFANGEN?

Ihr könnt eurem Kind ein Tablett, eine Wanne oder eine Schale gefüllt mit sensorischem Material anbieten und schauen wie es reagiert. Ist es noch zurückhaltend und traut sich nicht hineinzufassen, könnt ihr gerne einen Löffel, eine Kelle oder ähnliches anbieten.


Tipp:

Versucht es erstmal mit einem trockenen Material, wie Reis, Linsen, Sand, etc.

Vielen Kindern fällt es leichter mit nicht klebrigen oder flüssigen Eigenschaften zu beginnen.







Oft schwinden die ersten Berührungsängste und die Kinder werden mutiger und greifen beherzt zu und rein. Entstehen die ersten Schüttübungen könnt ihr verschiedene Behälter anbieten um die Übungen zu fördern und interessanter zu gestalten.

Hier eignen sich auch kleine Dosen, Kannen, kleine Töpfe,Schälchen,etc.







Bei älteren Kindern können Edelsteine, Buchtaben, Murmeln, Tiere, etc. im Material versteckt werden und müssen gefunden werden. Um die Schwierigkeit zu erhöhen könnt ihr

eine Pinzette oder Holzzange anbieten.





"ABER DAS ENDET DOCH IM CHAOS"

Meine Antwort auf die meist gestellte Frage bzw Feststellung:


Jaein!


Tipp:

  1. Setzt einen klaren Spielbereich für euer Sensory Play fest

  2. Legt eine Unterlage zurecht

  3. Nimm dir Zeit, um je nach Alter des Kindes dabei bzw. in der Nähe zu sein

  4. Bespreche klare Regeln wie zb.: -das Material bleibt in der Matschwanne

  5. Es geht immer was daneben...aber das ist kein Problem. Lass dein Kind mit aufräumen, vielleicht macht ihr sogar ein Spiel draus

  6. Achte darauf, dass ihr passendendes Material wählt, welches dem Alter deines Kindes entspricht (Erstickungsgefahr!) oder sei mit anwesend.

  7. Achte auf eine ruhige Umgebung damit dein Kind nicht abgelenkt wird

  8. Wenn das Spiel unruhig wird, ist es meistens auch vorbei. Du kannst dann die Sachen wegräumen und ein andern mal wieder anbieten. Gefärbter Reis, Linsen, etc. kannst du in wiederverschließbaren Tüten aufbewahren. Die Wasserperlen kannst du trocknen und wieder benutzen.



Foto von lauren.milne Instagram


MATERIALIEN DIE SICH BEWÄHRT HABEN:







Für die Großen Kids kann es schon eine spannende Fossilien-Suche werden oder Themen die eure Großen interessieren.

Foto von through_our_days






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